
Mittwoch, 7. Juli 2010 |
Der neue Update-Server und der OnlineInstaller sind zur Zeit im Beta-Stadium, bieten aber bereits jetzt neue, interessante Möglichkeiten.
So stehen mit dem neuen Update-Server erstmals "nightly Builds" der aktuellen SVN-Version für OnlineInstaller und LiveUpdate zur Verfügung.
Die Beta-Version des OnlineInstaller Version 2.5 steht zum download bereit und wird ständig aktualisiert. Die so installierte Version kann dann jederzeit über das LiveUpdate aktualisiert werden.
Neben der eigentlichen Entwicklung sollte damit auch die Verifizierung und Überprüfung von Änderungen einfacher werden und sich die Zahl der Tester erweitern. Eine aktualisierte Testanleitung macht den Einstieg für Tester zudem deutlich einfacher. Dadurch sollte sich die Zeit bis zu Veröffentlichung der neuen Version 6.1.0 deutlich verkürzen.
Montag, 30. November 2009 |
Samstag, 25. Juli 2009 |
Heute wurde nach einer längeren Phase der Qualitätssicherung, bei der alle Änderungen umfangreichen Tests unterzogen wurden, die neue Version 6.0.0.6 als erste Community Version von webEdition veröffentlicht.
Die neue Version enthält umfangreiche Fehlerbeseitigungen, aber auch viele neue Features und Bereinigungen, die webEdition in späteren Versionen endgültig von seinen kommerziellen Wurzeln und Beschränkungen lösen werden.
Die neue Version ist über den Online-Installer, als Installations-Archiv oder über das Versionierungssystem (SVN) sowie über die in webEdition integrierte Update-Funktion erhältlich.
Da die neue Dokumentation (in der jetzt die Versionshistorie gepflegt wird) noch im Beta-Stadium ist, hier eine Übersicht über die Änderungen in den letzten Versionen:
Veröffentlichungsdatum: 23.07.2009
Veröffentlichungsdatum: 14.04.2009
Veröffentlichungsdatum: 17.03.2009
Veröffentlichungsdatum: 26.01.2009
Mittwoch, 6. Mai 2009 |
Mit der Ablehnung von Netzsperren und "freiwilliger Vorratsdatenspeicherung" sowie sinnvollen Kompromissen beim Datenschutz setzt das EU-Parlament konsequent auf die Stärkung des Bürgers, auch und gerade gegen überzogene Forderungen der Kommission und der europäischen Regierungen.
Wenn man sich die Entscheidungen des EU-Parlaments » ansieht, so gibt es dabei doch einige Überraschungen, insbesondere die Ablehnung der Netzsperren, mit der Verpflichtung, das Eingriffe in die Grundrechte der Nutzer (z.B. auf Internetzugang) nur nach einer Gerichtsentscheidung verhängt werden dürfen. Es ist wirklich wohltuend (und leider jetzt auch bei uns — nicht nur für Rot-China etc.) notwendig, dass das nochmal festgehalten wird.
Im Bereich Datenschutz wurden die völlig unpraktikablen und kontraproduktiven Vorstellungen der Kommission » soweit abgemildert, das ein durchaus realisierbares und den Datenschutz deutlich verbesserndes Paket entstanden ist.
Darüber hinaus wurden die Verbraucherrechte gestärkt! Einzig im Bereich der Netzneutralität ist das Parlament eingeknickt. Nicht perfekt, aber mehr war gegen die Kommission wohl nicht durchzusetzen.
Es bleibt natürlich die Frage, was daraus im Vermittlungsausschuss wird. Und natürlich, wozu sich unsere Regierung bei der Umsetzung in nationales Recht versteigt. Aber auf nationaler Ebene haben wir ja unser Verfassungegericht, das uns gegen die Regierung und unsere übereifrigen Parlamentarier verteidigt.
Samstag, 2. Mai 2009 |
Wie Spiegel-Online berichtet, plant die EU in ihrer neuen "ePrivacy Richtlinie" die Verwendung von Cookies an die ausdrückliche Zustimmung der Nutzer zu knüpfen. Damit soll der Datenschutz verbessert werden. Ein — an sich — löbliches Ziel. Leider wird damit aber kein Datenschutzproblem gelöst, sondern nur die Nutzung von Internet-Sites erschwert und mit dauernden Nachfragen und Zustimmungs-PopUps belastet.
Insbesondere die sog. Session Cookies haben mit Datenschutz nichts zu tun, sondern dienen nur dem Komfort der Nutzer.
Permanente Cookies haben auch eine Komfort-Funktion, lassen sich aber auch für das Sammeln von anonymisierten Benutzerprofilen nutzen. Diese permantenten Cookies lassen sich aber durch jeden Internetnutzer ganz einfach abschalten oder auf bestimmte Sites beschränken. Also wieder nichts mit mündigem Bürger.
Die Auswirkungen werden sich aber nicht auf nervige Pop-Ups beschränken. Sie bedeuten einen klaren Wettbewerbsnachteil für europäische Internetangebote, sei es werbefinanzierte wie Spiegel-Online oder Internet-Shops.
Und an den realen Datenschutzproblemen wie der Vorratsdatenspeicherung oder dem Listenprivileg ändert sich garnichts.